Die Theaterscheune
In den letzten 15 Jahren hat sich eine Bühnentradition im Hause Storr
etabliert. Zunächst "open air" im Hof waren Theaterabende der
Dautenheimer Laienspielgruppe "Landkultur" zu sehen.
So beispielsweise, passend zum Dorf und zum Aufführungsort, eine Fassung
der drei Handwerksszenen aus William Shakesperes "Ein Sommernachtstraum"
(gefördert vom Kultursommer Rheinland-Pfalz).
1996 zog dieses alljährliche Theatergeschehen zur Aufführung von
"Onkel Wanja - Szenen des ländlichen Leben" von Anton Tschechow den Bau
einer weiteren Spielstätte nach sich.
Ein Aufgang wurde vom Hof zu einer angrenzenden Scheune gebaut, in der es nun
eine Bühne gibt. Mit "Onkel Wanja" wurde die Theaterscheune eröffnet.
Zwei Jahre später waren "Die Niebelungen - Folge 1" zu sehen.
Der Raum mit Empore, Bühne und Lichanlage ist, wenn "Theaterferien" sind,
ideal für Weinproben, Feste und Konzerte. Er hat eine gute Akustik und
wird von zwei Holzöfen geheizt.
Gastspiele gab es bisher vom Kabarett der
"Dautenheimer Bembelsänger" und zum "Frühschoppen im Hof", dem
"Objekttheater" von Benadette Boos mit ihrem Stück "Samy und Leila" und
der Gruppe "Blue in Green" im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, Reihe
"Jazz auf Weingütern".
Im Rahmen der 'Kerb im Hof 2002' fand ein
Festival in der Theaterscheune statt.
Im gleichen Jahr lockte die Uraufführung der
Ausstellung - Die gefiederte Schlange zahlreiche
Zuschauer in die Theaterscheune.
Die Theaterscheune beitet ein schönes Ambiente für ihre Familienfeier. Bis zu
150 Personen finden hier Platz.